Jugend - Glaube - Berufung

Die Vatikanische Bischofssynode 2018 wird unter dem Thema "Jugend - Glaube - Berufung" stehen. Papst Franziskus wendet sich damit den jungen Menschen in Kirche und Gesellschaft zu. Welche Themen beschäftigen junge Erwachsene heute, was sind ihre "Freude und Hoffnung, Trauer und Angst" (GS 1) und wie kann Kirche daran anknüpfen und sie auf ihrem Lebensweg unterstützen? Zum Fragebogen zur Synode.

Diese Frage stellen sich auch Ordensleute. Innerhalb der DOK beschäftigen sich die Arbeitsgemeinschaften Jugendpastoral und Berufungspastoral der Orden mit dem Thema und nehmen die von Papst Franziskus ausgesprochene Einladung zum Mitdenken an. Viele kreative Projekte laufen schon oder sind für dieses Jahr geplant. 

Kongress der Ordenskongregation zur Vorbereitung der Jugendsynode

Zur Vorbereitung der Jugendsynode fand vom vom 1. bis 3. Dezember 2017 in Rom ein Kongress für Ordensleute, besonders solche, die in Leitung und Berufungspastoral tätig sind, statt. Unter dem Thema "Kommt und seht. Berufungspastoral und gottgeweihtes Leben. Horizonte und Hoffnungen" trafen sich 800 Ordensleute aus aller Welt. Mit dabei war Schwester Katharina Kluitmann OSF, Vorstandsmitglied der Deutschen Ordensobernkonferenz. Ein Aspekt der Tagung ist ihr besonders aufgefallen: "Vor allem habe ich mich sehr gefreut, dass durchgehend betont wurde, dass Berufungspastoral von einem weiten Berufungsbegriff ausgehen muss. Wir sind dazu aufgerufen, gemeinsam mit Vertretern verschiedener Lebensformen jungen Menschen die Schönheit des christlichen Lebens in der Vielfalt der verschiedenen Berufungen zu zeigen. Nur so kann auch das Ordensleben seine Strahlkraft entfalten."

Stellungnahme der DOK zur Bischofssynode 2018

Im Oktober 2018 findet die XV. Ordentliche Generalversammlung der Bischofssynode statt. Sie steht unter dem Thema „Die Jugendlichen, der Glaube und die Berufungsunterscheidung“. Ähnlich wie zur Vorbereitung der Bischofssynode 2015 zur Familienthematik wurde von Papst Franziskus ein weltweiter Konsultationsprozess eingeleitet. Auch die Deutsche Ordensobernkonferenz hat sich daran beteiligt und  Mitte Oktober eine Stellungnahme an den Generalsekretär der Synode, Lorenzo Kardinal Baldisseri übersandt.

Den Volltext finden Sie hier als pdf-Dokument.

Orientierungsbaukasten - für deine Berufung

Die AGBO – Arbeitsgemeinschaft Berufungspastoral der Orden wendet sich mit einem "Orientierungsbaukasten" an  jungen Menschen zwischen 20 und 40.

Ordensleute aus ganz unterschiedlichen Gemeinschaften  - u.a. Franziskaner/-innen, Dominikanerinnen, Ritaschwestern, Augustiner Chorfrauen – haben sich zusammengetan und einen Baukasten fürs Leben entwickelt. "Glauben vertiefen und sich orientieren" lautet das Motto der sechs Veranstaltungen in verschiedenen Teilen Deutschlands angegangen werden.Es geht um wichtige Fragen wie: "Welchen Sehnsüchten folge ich?", "Wie sieht mein Plan fürs Lebens aus?" "Wo liegen meine Stärken?" "Wie ist das mit den Glaubensdingen?"

Hier geht's zum Orientierungsbaukasten

MitLeben bei den Benediktinerinnen Köln

Die Gemeinschaft der Benediktinerinnen in Köln bieten jungen Frauen zwischen 20 und 40 das Mitleben in ihrer Gemeinschaft an. Für eine begrenzte Zeit von mindestens 3 Monaten bis zu einem Jahr, können Frauen in der Kölner Gemeinschaft mitbeten, -arbeiten und -leben. Wer auf der Suche nach Orientierung und Gleichgewicht ist, Ballast abwerfen möchte, oder einfach Zeit braucht um über seinen Lebensentwurf nachzudenken findet im Kloster durch den täglichen Rhythmus von Gebet, Lesung und Arbeit Zeit dafür. Jedem Gast wird ein persönlicher Coach zur Seite gestellt, also eine der Schwestern, die wöchentliche Gespräche zur Reflexion anbietet. Die Tage sind unterteilt in Mitarbeit und Zeit für sich selbst, die von Reflexion, Gebet, Weiterbildung oder Gespräch geprägt sein kann. Das Mitleben unter den 26 Schwestern im Alter zwischen Mitte 20 und 90 soll den Gästen helfen ihre eigene Spiritualität zu entdecken, Perspektiven für sich zu entwickeln und ins Gleichgewicht zu kommen.

Hier geht's zum Projekt MitLeben.