SCHWÄBISCH GMÜND Vom 30. Mai bis zum 29. Juli 2010 findet im Kloster der Franziskanerinnen der ewigen Anbetung Schwäbisch Gmünd eine Fotoausstellung statt. Die Bilder der Ausstellung erzählen vom Alltag und von den Festtagen einer klösterlichen Gemeinschaft. Sie geben Einblick in das Leben von Frauen, die lebenslang auf der Suche nach dem Heiligen sind.
Mehr als zwei Jahre besuchte der Berliner Fotograf Eberhard Schorr die Gemeinschaft und erlebte die Schwestern in Alltag und Festzeiten, in persönlichen Momenten bei Gebet, Anbetung und Meditation. Mit Sensibilität, Achtsamkeit und Behutsamkeit fühlte er sich ein in das Leben der Gemeinschaft und einzelner Schwestern. Er fotografierte so diskret und lautlos, dass er in seinen Aktionen kaum bemerkt wurde. Dadurch sind einfühlsame Fotografien entstanden, die etwas von dem wiedergeben, was nicht auf den ersten Blick sichtbar ist.
Es sind Fotografien, die die Architektur des Klosters nachzeichnen, die von der Vielfalt des Lebens erzählen und die Spuren aufzeigen, die das Leben im Antlitz der Schwestern eingegraben hat. Die Bilder fordern die Besucherinnen und Besucher der Ausstellung zum Verweilen heraus, denn sie erschließen sich erst im aufmerksamen, zeitintensiven Betrachten.
Neben der Fotoausstellung geht ein Bild- und Textband der Frage nach, wie diese Klosterfrauen ihren Alltag bewältigen, wie sie zwischenmenschliche Beziehungen gestalten, mit Brüchen in ihrem Leben umgehen, wie sie ihr Zusammenleben immer wieder neu bedenken. Das dritte "Produkt" wird ein reines Foto-Album sein, in dem die vielen Fotografien Platz finden, die neben den Bildern der Ausstellung entstanden sind.
Weitere Informationen zur Ausstellung erhalten sie auf der Internetseite der Franziskanerinnen Schwäbisch Gemünd.
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