Ordenskorrespondenz

Zeitschrift für Fragen des Ordenslebens

Ordenskorrespondenz veröffentlicht Artikel, Berichte und Kommentare zum Ordensleben, zur Ordenstheologie und Ordensspiritualität. Weitere Schwerpunkte sind das missionarische und weltkirchliche Engagement der Orden sowie ordensrelevante Entwicklungen im kirchlichen und zivilen Recht.

Ordenskorrespondenz dokumentiert die Jahrestagungen der Deutschen Ordensobernkonferenz und des Deutschen Katholischen Missionsrates sowie Veröffentlichungen aus der Arbeit ihrer Gremien und Institutionen. Ordenskorrespondenz bietet aktuelle ordensrelevante Nachrichten und Informationen aus Weltkirche und Vatikan, aus der Deutschen Bischofskonferenz, der Ordensobernkonferenz und zum Verhältnis von Staat und Kirche.

Ordenskorrespondenz enthält einen ausführlichen Rezensionsteil: Literaturberichte und Besprechungen von Publikationen, die das Ordensleben betreffen. Berücksichtigt werden Bücher, Zeitschriften und anderen Medien.
Einige der rezensierten Bücher der letzten vier Ausgaben finden Sie auch hier auf unserer Seite.

Ordenskorrespondenz erscheint viermal jährlich mit einem Umfang von 128 Seiten pro Heft.

Das Jahresabonnement inkl. Mehrwertsteuer und Versand kostet im Inland 40,00 Euro. Das Einzelheft ist zum Preis von 10,00 Euro (inkl. Mehrwertsteuer und Versand) erhältlich.

  • Ausgabe 2/2015

    Ausgabe 2/2015

    Themenschwerpunkt: Die Flüchtlinge und die Ordensgemeinschaften

    Vor eineinhalb Jahren war der erste Beitrag des Heftes 4/2013 unserer Zeitschrift überschrieben: „Flüchtlinge und Migranten als Herausforderung für Kirche und Orden“. Der internationale Direktor des Flüchtlingsdienstes der Jesuiten, P. Peter Balleis SJ, schilderte darin das Aufgabenfeld und Selbstverständnis seiner Organisation vor dem Hintergrund der ersten großen Flüchtlingstragödie vor Lampedusa mit mehreren hundert ertrunkenen Menschen. Papst Franziskus hatte kurz darauf - auch davon berichtet P. Balleis - an leere Konvente in Rom erinnert und dazu ermuntert, diese für Flüchtlinge zu öffnen. Die Ordensgemeinschaften haben den Papst beim Wort genommen.

    Wohl kaum jemand im deutschsprachigen Ordensbereich hat damals geahnt, wie sehr dieser Aufruf des Papstes auch für die Klöster und Ordensgemeinschaften bei uns Relevanz erhalten würde. Die Zahl der Flüchtlinge, die in wackligen Schlauch- und Fischerbooten über das Mittelmeer kommen, ist seither noch einmal deutlich angewachsen und steigt weiterhin. Das Unglück vor Lampedusa hat sich nicht als der Weckruf erwiesen, der es hätte sein können; neuerliche Bootshavarien - kleine und große - haben ungezählte weitere Opfer gefordert.

    Heute - eineinhalb Jahre nach der Mahnung des Papstes - sind viele Ordensgemeinschaften auch in Deutschland in diesem Anliegen engagiert und die Ordenskorrespondenz greift das Thema erneut auf. Auch in Deutschland ist der Jesuiten-Flüchtlingsdienst eine der markantesten Stimmen weit über den Ordensbereich hinaus zur Flüchtlingsthematik. Dessen deutscher Leiter, P. Pflüger SJ, appelliert in seinem Beitrag für ein Europa der Freiheit, der Sicherheit und des Rechts für alle, die sich ihm anvertrauen.

    Über Entscheidungsprozesse und Weichenstellungen, die für die Aufnahme von Flüchtlingen - teils unerwartet schnell und fast überstürzt - notwendig werden können, berichten Sr. Monika Edinger CSR und P. Alfred Tönnis OMI. Das Ordensleben selbst bleibt von solchem Engagement nicht unberührt. Das lässt exemplarisch der Beitrag von Sr. Birgitt Stollhof CJ ahnen. Am Beginn dieses Heftes steht jedoch ein Beitrag aus dem Libanon. Sr. Hanan Youssef RGS berichtet von ihrer Arbeit im Norden von Beirut, wo sie sich um Flüchtlinge aus dem Irak und aus Syrien kümmert - sie ist um so viel näher als wir an jenen Ereignissen, die viele der Flüchtlinge, die auch zu uns kommen, gezwungen haben, ihre Heimat zu verlassen.

  • Ausgabe 1/2015

    Themenschwerpunkt: Orden und diözesan verfasste Kirche

    Papst Franziskus plant ein neues Dokument zum Ordensleben. Es soll auf die Unterweisung „Mutuae relationes“ aus dem Jahr 1978 folgen, die sich mit den Beziehungen von Bischöfen und Ordensleuten befasste. Ein „Konzil der 16“, gebildet aus acht Generaloberen und acht Generaloberinnen, hat einen umfangreichen Vorschlag zu möglichen Inhalten des Dokuments sowie zu dessen Entwicklung erarbeitet und Ende November 2014 dem Sekretär der Religiosenkongregation übermittelt. Mehr

  • Ausgabe 4/2014

    Schwerpunktthema: "Dialog mit dem Islam"

    Wieviel das Ordensleben und der interreligiöse Dialog miteinander zu tun haben, zeigt der Themenschwerpunkt dieses Heftes. Es möchte ein Beitrag zu diesem Dialog sein und zeigt zugleich, wie vielfältig Ordensfrauen und -männer darin engagiert sind. Mehr

  • Ausgabe 3/2014

    Schwerpunktthema: "Vom Leiten im Orden"

    „Sich richtig wichtig nehmen. Vom Leiten im Orden“ – unter dieser Überschrift – angelehnt an einen Buchtitel von Abt Johannes Eckert OSB – stand der Studienteil der diesjährigen DOK-Mitgliederversammlung. Der Schwerpunkt dieses Heftes setzt die Beschäftigung mit der Leitungsthematik fort. Mehr

  • Ausgabe 2/2014

    Schwerpunktthema: Kultur des Ordenslebens

    Der Themenschwerpunkt des vorliegenden Heftes widmet sich der Frage nach einer Kultur „des“ Ordenslebens. In unterschiedlichen Angängen leuchten mehrere Autorinnen und Autoren Aspekte dieses weiten Feldes aus. Mehr

  • Ausgabe 1/2014

    Schwerpunktthema "Ordensleben und Liturgie"

    In diesen Wochen und Monaten wird nach und nach in den Diözesen des deutschsprachigen Raums das neue Gotteslob eingeführt. Für die Gemeinden kann es als das zentrale Gestaltungsmittel für die Liturgie und auch für persönliches Gebet bezeichnet werden. Mehr

  • Ausgabe 4/2013

    Schwerpunktthema "Von der alten Mission zur neuen Evangelisierung"

    Die aktuelle Ordenskorrespondenz greift ein wichtiges Thema neu auf: Die Frage, wie sich der Missionsbegriff seit dem Zweiten Vatikanischen Konzil verändert hat und auf Zukunft hin weiterentwickelt werden kann. Mehr

  • Ausgabe 3/2013

    Schwerpunktthema "Verortung von Ordensgemeinschaften in und gegenüber der Welt"

    Wer in eine Ordensgemeinschaft eintritt oder auch nur für einige Tage an klösterlichen Besinnungstagen teilnimmt, von dem sagt man, er ziehe sich „hinter Klostermauern“ zurück. Ordensgemeinschaften haben daher stets die Frage nach ihrem Verhältnis zur „Welt“ zu stellen. Mehr

  • Ausgabe 2/2013

    Schwerpunktthema "Erinnerung an das Konzil und die Bedeutung der Wahl eines Ordensmannes zum Papst"

    Vieles ist in den vergangenen Wochen und Monaten bereits über Papst Franziskus - den ersten Ordensmann seit 167 Jahren auf dem Stuhl Petri - geschrieben worden. Dass sich der Jesuit mit der Wahl seines Namens in den Zusammenhang einer weiteren großen Ordenstradition gestellt hat, greift die Ordenskorrespondenz in zwei Beiträgen auf. Mehr

  • Ausgabe 1/2013

    Schwerpunktthema "Erinnerung an das Konzil aus Ordenssicht""

    Wir sind noch nicht zu Ende damit, dieses Konzil zu verstehen und umzusetzen. Eine neue Generation ist heute gefordert, Konzequenzen aus den Konzilstexten zu ziehen und zugleich darüber hinaus zu denken. Davon zeugt in diesem Heft etwa der Bericht über ein Symposium im vergangenen November im Rahmen eines von der Philosophisch-Theologischen Hochschule Münster (PTH) und dem Institut M.-Dominique Chenu (IMDC) verantworteten Forschungsprojekts. Mehr