Ein geistliches Zentrum ist ein geprägter Ort. Er wird verantwortet und gestaltet von Menschen, die selbst einen geistlichen Weg gehen. Sie leben als Gruppe oder Gemeinschaft zusammen und teilen ihr Leben und ihren Glauben. Sie geben ein geistliches Zeugnis und bieten den Menschen Orientierung, Hilfe und Begleitung an. In einem geistlichen Zentrum finden Menschen mit ihrer je eigenen Weltanschauung, mit ihren Nöten und Fragen die Möglichkeit, ihr Leben im Licht Gottes neu und tiefer zu verstehen und neu auszurichten. Vorgänge in Gesellschaft, Kirche und Kultur werden mit den Augen des Glaubens wahrgenommen und reflektiert.
Im geistlichen Zentrum wird stilvoll Liturgie gefeiert. Vielfältige Formen des Gebets, der Meditation und des geistlichen Austausches sind möglich. Ein geistliches Zentrum gewinnt Anziehungskraft durch einladende Menschen, Räume und Programme. Es lässt die Freiheit, zu kommen und zu gehen, bietet aber auch die Möglichkeit, sich intensiver und dauerhafter auf die Botschaft des Evangeliums einzulassen. Geistliche Zentren ermöglichen geschwisterliches Miteinander und bieten Raum für vielfältige Charismen. Für uns sind geistliche Zentren immer mit einer Ordensniederlassung verbunden.
Die Entstehung von geistlichen Orten hat verschiedene "Anknüpfungspunkte". Form und Ausgestaltung der Zentren sind unterschiedlich. Einige Beispiele: