Kolumne

  • 01.03.2015   |  von Abt Rhabanus Petri OSB

    Freudig Ostern entgegen

    Österliche Bußzeit, Fastenzeit, Quadragesima – Wochen, die uns geschenkt sind...

    Im 49. Kapitel der Regel, in dem der heilige Benedikt die Beobachtung der österlichen Bußzeit beschreibt, heißt es u.a.: „In Freude und Sehnsucht des Geistes sollen wir dem heiligen Osterfest entgegenharren.“

    Diese Worte des heiligen Benedikt gewinnen mir immer wieder ein freudiges und dankbares Lächeln ab, denn sie halten mir das Ziel der Quadragesima deutlich vor Augen: Ostern, das Fest der Auferstehung Jesu, Leben in Fülle und Ursprung aller Freude. Darauf bereiten wir Christen uns in diesen Wochen vor und von diesem Festereignis aus betrachtet kommt dem Fasten und allen anderen Vorsätzen ein Leben spendender Sinn zu. Es geht um Jesus Christus, der die Ursache und Quelle unseres Lebens ist.

    Und weil Jesus Christus Lebenspender ist, sind diese Wochen der Vorbereitung auf Ostern eine große Chance. Denn sie lassen uns innehalten und in der Gegenwart Gottes dürfen wir all das bedenken und ins Gebet fassen, was uns aus-macht, dürfen uns auf all das besinnen, was wieder ins Lot zu bringen ist ein-gedenk des Wortes Jesu: „Nicht die Gesunden brauchen den Arzt, sondern die Kranken“ (Mt 9,12).

    Die Wochen der österlichen Bußzeit- sie können Wochen der Gnade sein, indem ich mich auf den Weg zu mir selber mache und auf das schaue, was in mir nach Heilung und Genesung ruft, was nach Leben und Verlebendigung verlangt. Dazu ermutigt uns auch die Liturgie, die uns zuruft: „Denn jetzt ist die Zeit der Gnade, jetzt sind die Tage des Heiles.“

    Österliche Bußzeit, Fastenzeit, Quadragesima – Wochen, die uns geschenkt sind, Ostern freudig entgegen zu gehen.

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