Wissenswertes zur Deutschen Ordensobernkonferenz

Mitglieder

Zur DOK gehören ca. 430 Obere, die insgesamt rund 22.800 Ordensfrauen und -männer in Deutschland vertreten:

  • ca. 18.300 Ordensschwestern
  • ca. 4.500 Ordensmänner

Innerhalb der DOK bilden die Oberen der Priesterorden eine "Ordinarienkonferenz": Die Priesterorden sind in der Regel "exemt"; sie unterstehen als "Gemeinschaften päpstlichen Rechtes" nicht der Jurisdiktion der Bischöfe. Die Höheren Ordensoberen ("Superioren") dieser Gemeinschaften haben kirchenrechtlich wie die Bischöfe den Rang von "Ordinarien". Ihr Zusammenschluss ist als Ordinarienkonferenz ein Pendant zur Deutschen Bischofskonferenz.

Entstehung
Die Deutsche Ordensobernkonferenz (DOK) wurde am 8. Juni 2006 in St. Ottilien gegründet. Sie tritt an die Stelle der drei bisherigen deutschen Ordensobern-Vereinigungen:

  • Vereinigung Deutscher Ordensobern – VDO (gegr. 1898)
  • Vereinigung der Ordensoberinnen Deutschlands – VOD (gegr. 1954)
  • Vereinigung der Ordensobern der Brüderorden – VOB (gegr. 1958)


Aufgaben

nach außen:

  • Förderung der Zusammenarbeit der Ordensgemeinschaften in Deutschland mit kirchlichen und staatlichen Stellen (z.B. Deutsche Bischofskonferenz, Nuntiatur, Vatikan; Verbände und Organisationen des kirchlichen Lebens in der Bundesrepublik und in Europa; Landes- und Bundesministerien und -behörden).
  • Kontakte zu gesellschaftlichen und politischen Vereinigungen, Presse und Medien.
  • Sacharbeit in Fach-Kommissionen und Arbeitsgemeinschaften: So kümmern sich Arbeitsgemeinschaften etwa um wirtschaftliche Fragen, um neue Berufungen zum Ordensleben, um das Noviziat und die erste Phase des Ordenslebens, um Jugendpastoral, um missionarische Dienste der Orden, um Ordensschulen und -hochschulen sowie um die Medienarbeit der Ordensgemeinschaften.


nach innen:

  • Informationsaustausch
  • Koordination gemeinsamer Aufgaben und Projekte
  • Beratung der Ordensgemeinschaften in Deutschland in allen Angelegenheiten des kirchlichen Lebens


Organe


Ausführende Organe