Was schon die Mönche im Mittelalter über die "Natur als Apotheke Gottes" wussten, hat sich über Jahrhunderte im Schutz dicker Klostermauern überliefert. Die hier vorgestellten Klöster und ihre Gärten in Deutschland, Österreich und der Schweiz sind Spiegel des biblischen Paradieses und Orte kontemplativer Stille. Kundige Mönche und Schwestern konzipieren die "Paradiesgärtlein" so, dass stets etwas Schönes, Essbares, Duftendes und Heilendes wächst. Spaziergänge durch klösterliche Labyrinthe belegen das Motto von Tagore: "Narren hasten, Kluge warten, Weise gehen in den Garten".