02.03.2019

Kölner Cellitinnen übergeben ihr Mutterhaus

Die Cellitinnen zur hl. Maria stellen die Weichen für eine Übergabe ihres Mutterhauses an die indische „Congregation of Teresian Carmelites“ (CTC).

Schon in den 70er-Jahren begann die Kooperation zwischen den Kölner Cellitinnen und der indischen CTC-Schwestern. Die Ordensfrauen aus dem indischen Bundesstaat Kerala besuchten nicht nur die Krankenpflegeschule der Cellitinnen, um in deren Werken zu arbeiten, sondern lebten und beteten mit ihnen zusammen im Mutterhauskonvent. Nach und nach folgten drei weitere Standorte mit einem ähnlichen Kooperationskonzept. Heute betreuen und pflegen die indischen Schwestern die betagten deutschen Ordensfrauen und übernehmen darüber hinaus auch deren Tätigkeiten außerhalb des Klosters. In der Zeitschrift „CellitinnenForum“ (1/2019) wird nun ein weiterer, wegweisender Schritt angekündigt: Auch „nach der Zeit der Cellitinnen“ sollen die indischen Schwestern im Mutterhaus der Kölner Ordensfrauen wohnen. Dieses Vorgehen war den Cellitinnen ein „Herzenswunsch“, da so die Kontinuität ihres Mutterhauses als geistlichen Ort und Kloster gewahrt wird. Die Delegationsoberin der CTC-Schwestern hat ihren Sitz schon heute im Mutterhaus der Cellitinnen in Köln. In Zukunft soll der Standort weiter zu einem Zentrum „geistlicher und gemeinschaftsfördernder Natur“ für die Ordensniederlassungen der Schwestern in Deutschland ausgebaut werden. Das Klostergebäude geht, wie bereits zuvor die zahlreichen Werke der Cellitinnen in der Alten- und Krankenpflege, an die Stiftung der Cellitinnen zur hl. Maria über.