Ordensgemeinschaften in Deutschland

100 Jahre Säkularinstitut der Schönstätter Marienschwestern

Am 1. Oktober 2025 eröffnet das Säkularinstitut der Schönstätter Marienschwestern weltweit das Jubiläumsjahr zu seinem 100-jährigen Bestehen.

Die Gemeinschaft der Schönstätter Marienschwestern wurde 1926 von Pater Josef Kentenich gegründet. Sein Ziel war es, eine selbstständige Frauenbewegung innerhalb der Schönstattbewegung, ein damals ungewöhnlicher Ansatz in der Kirche, zu formen. Die Marienschwestern leben ein „gottgeweihtes Leben“ im Geist der Laien und gelten als erstes deutsches Säkularinstitut.

Trotz schwieriger Anfangsjahre wuchs die Gemeinschaft rasch und breitete sich international aus. Bereits 1933 wurden erste Schwestern nach Südafrika entsandt, später folgten Einsätze in Lateinamerika und mittlerweile auf allen Kontinenten.

Heute sind 80 Schönstattzentren mit der Gnadenkapelle in der Trägerschaft der Gemeinschaft. Marienschwestern arbeiten weltweit in Bildungs-, Sozial- und Pastoralbereichen, häufig auch in Leitungsverantwortung innerhalb der Schönstattbewegung. Sie leben allein oder miteinander in kleinen Gemeinschaften und tragen je nach Beruf und Milieu ihr Schwesternkleid oder Zivilkleidung. Die internationale Gemeinschaft zählt rund 1.500 Mitglieder in 32 Ländern, davon etwa 550 in Deutschland. Das internationale Zentrum befindet sich am Gründungsort in Schönstatt/Vallendar.

Über das ganze Jubiläumsjahr werden Angebote im Online-Veranstaltungskalender vorzufinden sein. Dazu planen die Schwestern eine Porträtreihe „Gesichter der Hoffnung“, die im Laufe des Jubiläumsjahres an jedem 1. des Monats das Video-Porträt einer Marienschwester bringt. Weitere Informationen finden sich auf ihrer internationalen Webseite s-ms.org.