09.10.2017

Oblatenmissionare holen ihren weiblichen Ordenszweig nach Deutschland

  • Die wichtigsten Einzelheiten sind besprochen, Pater Stefan Obergfell (v.l.n.r.), Sr. María del Mar Gómez Mañas, Sr. Kristin Leister und Schulleiter Michael Brands freuen sich auf die kommende Zusammenarbeit.

Auf Einladung der Mitteleuropäischen Provinz der Oblatenmissionare und deren Ordensgymnasium Mariengarden sind im letzten Monat drei Ordensschwestern der spanischen Gemeinschaft „Misioneras Oblatas de María Inmaculada“ ins Münsterland gekommen. Es ist die erste Kommunität des weiblichen Ordenszweigs der Oblatenmissionare außerhalb Spaniens.

Ab September leben und wirken nun eine spanische und zwei deutsche Oblatinnen im Borkener Stadtteil Burlo. Dort arbeiten sie seit dem Schuljahresbeginn als Religionslehrerinnen, assistieren im Spanischunterricht und unterstützen die Schulpastoral der Ordensschule. Auch über das Münsterland hinaus möchten sie sich in der Kinder- und Jugendarbeit betätigen.

Zunächst ein Jahr lang werden die Schwestern nun ad experimentum in Deutschland leben. Die Generaloberin der Gemeinschaft, Sr. María del Mar Gómez Mañas, äußerte sich bei einer Visite zuversichtlich: „Ich wünsche mir, dass wir in einem Jahr sagen können, das war eine gute Erfahrung und es wird noch viele weitere Jahre geben“.

Die noch junge Schwesterngemeinschaft wurde im Jahr 1997 nach dem Vorbild der Oblatenmissionare gegründet und bezieht sich, wie der männliche Ordenszweig, auf das Leben und Werk des Ordensgründers Eugen von Mazenod. Neben spanischen und deutschen Schwestern kommen die Ordensfrauen aus der Ukraine, Polen, Peru, Frankreich und der Slowakei.

(dok/omi)