04.07.2018

Keine standesamtlichen Trauungen mehr im Kloster Langwaden

Nach in Kraft treten des Gesetzes zur Eheschließung für gleichgeschlechtliche Paare: Gespräche des Klosters mit der Stadt Grevenbroich - Entscheidung, das Kloster nicht mehr als Ort für standesamtliche Trauungen anzubieten

Die Stadt Grevenbroich hat entschieden, das Zisterzienserkloster Langwaden nicht mehr als Ort für standesamtliche Trauungen anzubieten. Vorausgegangen waren Gespräche des Klosters  mit der Stadt.

Das Zisterzienserkloster stellt dazu in einer Stellungnahme vom 3. Juli fest: "Nachdem das Gesetz zur Eheschließung für gleichgeschlechtliche Paare in Kraft getreten ist, war es notwendig, mit der Stadt Grevenbroich über dieses Thema zu sprechen. Die katholische Theologie sieht Trauungen für gleichgeschlechtliche Paar nicht vor." Man könne daher die Entscheidung der Stadt Grevenbroich verstehen und nachvollziehen. Der Prior des Klosters, P. Bruno Robeck O.Cist., bittet in der Stellungnahme "um Verständnis für unsere Entscheidung, mit der wir niemanden verletzen oder diskriminieren  möchten. (…) Wir stehen loyal zur gegenwärtigen theologischen Sachlage und beobachten interessiert weiterführende Fragen und Entwicklungen in unserer Kirche."

Die vollständige Stellungnahme findet sich hier auf der Internetseite des Zisterzienserklosters Langwaden.