10.09.2018

Gründerin der Schwestern vom göttlichen Erlöser seliggesprochen

Am vergangenen Sonntag wurde Mutter Alphonsa Eppinger in Straßburg durch Kardinal Angelo Becciu (in Vertretung von Papst Franziskus) seliggesprochen.

In ihrem Geburtsort Bad Niederbronn im Elsass gründete sie im Jahr 1849 eine Ordensgemeinschaft, die schnell wuchs und sich ausbreitete. Auf diese Gründung gehen die heutigen Kongregationen der Schwestern vom göttlichen Erlöser (Niederbronner Schwestern, Provinzialat für Deutschland/Österreich in Nürnberg), sowie die der Schwestern des Erlösers (Generalat in Würzburg) sowie der Schwestern vom göttlichen Erlöser sdr (Sopron - Rom) zurück. Schwester Alphonsa Maria starb am 31. Juli 1867 in Niederbronn. Ihre sterblichen Überreste liegen auf der Burg Oberbronn, der Heimat des Mutterhauses.

Bereits im Jahr 1951 war der Seligsprechungsprozess in der Diözese Straßburg durch die Niederbronner Schwestern initiiert worden, ab 1955 wurde er in Rom fortgesetzt. Ein auf die Fürsprache von Mutter Alphonsa erfolgtes Wunder soll sich im Jahre 1939 zugetragen haben, als einer Frau, die mehrere Operationen hinter sich hatte und an deren Genesung die Ärzte zweifelten, eine Reliquie von Alphonsa unter das Kissen gelegt wurde; daraufhin ging es ihr von Tag zu Tag besser. Anfang 2018 wurde dies offiziell von Papst Franziskus bestätigt, woraufhin der Seligsprechungsprozess abgeschlossen werden konnte.

Die derzeitige Oberin der Provinz Deutschland und Österreich, Sr. Rosa Fischer, würdigte das Wirken ihrer Ordensgründerin: „Weite und Offenheit charakterisieren ihr Gottes- und Menschenbild und das ihrer Schwestern bis heute. Sie ermutigte die Menschen, das Leben selbst in die Hand zu nehmen und auf einen Gott zu vertrauen, der bedingungslos liebt.“

mit Material von vaticannews.va