02.09.2019

Ausstellungen in Klöstern im Herbst 2019

    

Objekte der Ausstellung "Asche oder Feuer" in Maria Laach (c: Kloster Maria Laach/Peter Seydel)
Ausschnitt aus dem Werk "Aufgescheuchte Erinnerungen" von Gabriele Stolz (c: Kloster Speishart)

Im Herbst 2019 finden in einigen Klöstern Deutschlands Ausstellungen zu ganz unterschiedlichen Themen statt. orden.de stellt einige von ihnen vor:

Bereits seit dem 15. August 2019 läuft im Kloster Maria Laach eine Bauhaus-Ausstellung mit dem Titel „Asche oder Feuer – Bauhauskeramiker und ihre Erben“. Die Schau  betont, wie stark dieses Stilkonzept heute noch in das Leben der Menschen wirkt. Im Zentrum steht dabei die geschichtliche Verbindung  Maria Laachs mit dem Bauhaus durch P. Theodor Bogler und seine Bauhaus-Keramiken. Unter dem Gedanken, dass die Bauhausobjekte für Menschen hergestellt wurden, ist die Ausstellung – durchaus im wörtlichen Sinne – zum „anfassen“ gedacht. Noch bis zum 2. Februar 2020 ist sie für Besucherinnen und Besucher geöffnet.

Im Kloster Speinshart werden unter dem Motto „FERN-NÄHE“ aktuell Werke der Künstlerin Gabriele Stolz ausgestellt. Die examinierte Kunsterzieherin lebt und arbeitet in München als freischaffende Künstlerin mit eigener Handschrift, eigenem Duktus und weitgestreuter eigener Thematik. Sie verwendet für ihre Arbeiten verschiedene Materialien und Techniken. Als Ausgangspunkt dienen häufig Drucke eigener Radierungen, Baupläne oder Architekturskizzen, die mit den Mitteln von Montage, Collage, Überzeichnung und Aquarell verändert werden. Die Ausstellung wird am 15. September in Form eines Gesprächs der Künstlerin eröffnet und ist bis 3. November im Kloster Speinshart zu sehen. In diesem Zeitraum ist die Ausstellung an allen Sonn- und Feiertagen zwischen 13.30 und 17 Uhr frei zugänglich.

Noch bis zum März 2020 ist im ehemaligen Kloster Dalheim die Ausstellung „Verschwörungstheorien früher und heute“ zu sehen. Die Präsentation fragt danach, was derartige Theorien – die in der Menschheitsgeschichte immer wieder auftauchen - reizvoll und interessant macht. Zudem wird der Entstehung, Funktion, Wirkungskraft und Verbreitung von Verschwörungstheorien auf den Grund gegangen. Die Ausstellung ist zu den Öffnungszeiten des Museums dienstags bis sonntags von 10-18 Uhr zugänglich.

Im Kloster Hegne ist noch bis zum 3. Oktober 2019 die Ausstellung „Überschneidungen“ zu sehen. Gezeigt werden Kollagen von Werken der Künstlerpaare Barbara Jäger und Omi Riesterer sowie Gabriele Goerke und Sandro Vadim. Die Ausstellung wurde bereits im Juni eröffnet und kann noch bis Oktober täglich von 10-17 Uhr besucht werden.

Weitere Infos zu den Ausstellungen finden Sie auf den jeweiligen Seiten der Veranstalter.