27.05.2020

Mediathek-Tipp

Das Kloster Andechs zu Zeiten der Corona-Krise

Religion erleben - der Name "STATIONEN" ist Programm. Ob Stationen einer persönlichen Entwicklung oder Stationen des Kirchenjahrs oder Stationen des Lebens: In dieser Sendung des Bayerischen Rundfunk (BR)-Fernsehen wird gefragt, wie Menschen denken und glauben. 

In der STATIONEN-Folge vom 20. Mai wurde u.a. Abt Johannes Eckert OSB, der der Benediktinerabtei St. Bonifaz in Andechs und München vorsteht, gefragt, wie er die Corona-Krise erlebt. Abt Johannes gibt einen Einblick, wie die Benediktinerabtei St. Bonifaz mit der Situation umgeht und vor welchen Herausforderungen seine Abtei, bzw. Klöster, Klosterbetriebe und Kirchen im Allgemeinen stehen.

Das Benediktinerkloster in Andechs ist Wallfahrtsort, aber auch Wirtschaftsbetrieb. Beides ist von der Corona-Krise getroffen. Wallfahrten sind noch bis August abgesagt. "Wir sind gegründet worden für die Wallfahrt, und es ist eigenartig, wenn keine Gläubigen mehr zum Gottesdienst kommen, keine Wallfahrer, keine Touristen, keine Besucher im Bräustüberl. Es ist alles wie ausgestorben, das tut schon weh", sagt Abt Johannes.

Er macht sich auch Sorgen um die Wirtschaftsbetriebe. "Wir bekommen ja keine Kirchensteuer, wir leben von den Betrieben. Alles was wir in den beiden Klöstern machen, Seelsorge und vor allem unsere soziale Arbeit, wird von hier finanziert", sagt Eckert. Die Abtei ist in der Obdachlosenhilfe aktiv. Die Frage wie es weitergeht, treibe Mönche wie Mitarbeiter um.

Nachzusehen in der Mediathek des BR . Mehr Infos zu dieser Folge können hier nachgelesen werden.