Heft 3 der Ordenskorrespondenz 2026 erschienen
Das Mönchtum und die Kleriker - das war schon in der spätantiken Kirche eine immer wieder sehr spannungsreiche Beziehung. Und auch heute noch stehen sich geweihtes Leben und verfasste Kirche oftmals eher misstrauisch gegenüber. Um dieses Misstrauen an manchen stellen vielleicht in größeres Vertrauen umzuwandeln, beschäftigt sich diese Ausgabe der Ordenskorrespondenz mit genau diesem Thema: "Orden und verfasste Kirche." Dabei werden in den einzelnen Artikeln verschiedene Standpunkte vermittelt, aber auch ein besonderer Schwerpunkt auf die Überschneidungspunkte zwischen Orden und verfasster Kirche gelegt. Im Vorwort der Ausgabe meint Br. Andreas Murk OFMConv., Vorsitzender der Deutschen Ordensobernkonferenz, zum Thema der Ausgabe folgendes:
"Auf diese Ausgabe habe ich mich besonders gefreut. Ist es nicht ein Aufregerthema ohnegleichen? Wir und die Bischöfe – die Bischöfe und wir. Was finden wir nicht (vermutlich) gegenseitig alles an Kritik am jeweils andern. Und gleichzeitig wissen wir doch zuinnerst, dass geweihtes Leben und verfasste Kirche gemeinsam versuchen, die Sendung des Volkes Gottes auf Erden zu erfüllen. Trotzdem starten wir provokant ins Heft und behaupten gleich mit dem ersten Bei trag, dass Rom uns die besten Leute klaut: Wenn Ordensmänner Bischöfe werden. ..."