Heft 1 der Ordenskorrespondenz 2026 erschienen
Im ersten Heft der Ordenskorrespondenz 2026 schauen die Autoren und Autorinnen aus verschiedenen Blickwinkeln auf das auch für die Ordenslandschaft wichtige Thema Geld und Finanzen. Die Bandbreite der Artikel reicht dabei von Überlegungen zum Armutsideal über finanzielle Schwierigkeiten von Gemeinschaften bis zu einer Betrachtung des Wertes von antikem Geld als Kunst. Gerade Aspekte wie die der Wirtschaflichkeit und der Abhängigkeit gegenüber anderen stechen immer wieder hervor. Im Vorwort schreibt Br. Andreas Murk OFMConv., Vorsitzender der Deutschen Ordensobernkonferenz, zum Themenschwerpunkt folgendes:
"Beim Geld hört die Freundschaft bekanntlich auf. Eine Ordenskorrespondenz zum entsprechenden Thema bringt Sie aber hoffentlich nicht dazu, das Heft ungelesen ins Regal zu stellen. Vielmehr haben wir ein Thema aufgegriffen, das ohnehin allgemein relevant ist – und das durch den Evangelischen Rat der Armut für das Ordensleben eine besondere Bedeutsamkeit erhält. Der Pallottiner Paul Rheinbay, engagiertes Mitglied im Beirat unserer Zeitschrift, beginnt diese Ausgabe mit einem „kleinen Streifzug durch die frühe Kirche“. Dass „das mit der Armut“, salopp gesagt, „nicht immer so ganz einfach ist“, wissen Frauen und Männer in den Bettelorden wohl besonders gut. Einige von ihnen machen sich dazu ihre Gedanken: von der sehr grundsätzlich empfangenden Haltung bis hin zu ganz konkreten Überlegungen, wie heute zeitgemäßes Betteln (Fundraising) in einer Ordensgemeinschaft gelingen kann. ..."