Nothilfe der Ordensgemeinschaften für Erdbebenopfer in Venezuela
Am 24. Juni 2026 haben zwei schwere Erbeben den Norden Venezuelas erschüttert. Über 5.000 Menschen sind gestorben, tausende Menschen werden nach wie vor vermisst. Diejenigen, die überlebt haben, stehen vielfach vor dem Nichts.
Hilfe leisten in dieser Situation neben der örtlichen Caritas und den Bistümern vor Ort auch die Ordensgemeinschaften. In Deutschland rufen verschiedene Orden, die auch in Venezuela vertreten sind zu Unterstützung und Spenden auf:
- Die Abtei Güigüe der Missionsbenediktiner liegt nahe dem vom Erdbeben betroffenen Gebiet. Das Kloster selbst ist nicht direkt betroffen, organisiert aber Hilfe im Land. Spendengelder sammelt in Deutschland die Abtei Königsmünster. Informationen gibt es hier auf deren Website , und hier geht es zum Spendenportal.
- Das Hilfswerk „Franziskaner helfen“ leistet gemeinsam mit seinen franziskanischen Partnern vor Ort Nothilfe für betroffene Familien und bitten um Unterstützung seiner Erdbebenhilfe durch Spenden. Alle Informationen hier auf franziskaner-helfen.de.
- Nach einem Solidaritätsaufruf des Generalministers der Franziskaner Minoriten haben die Konvente der deutschen Provinz St. Elisabeth für die Brüder in Venezuela und deren Engagement für Betroffene des Erdbebens eine große Summe zur Verfügung gestellt und bitten um Unterstützung für die Klöster, diese Summe aufzubringen.
- Das Hilfswerk der Jesuiten (jesuitenweltweit) unterstützt das große Netzwerk der Jesuiten in Venezuela. Hierzu gehören vor allem das Bildungsnetzwerk Fe y Alegria mit 160 Schulen, der Jesuitenflüchtlingsdienst sowie Pfarreien. Alle Informationen zum Engagement der Jesuiten sowie zu Spendenmöglichkeiten finden sich hier auf jesuitenweltweit.de.
- Die Legionäre Christe unterhalten in Venezuela fünf Niederlassungen bzw. Standorte mit unterschiedlichen Aufgaben und Angeboten (u.a. Schulen). Die Gemeinschaft informiert auf ihrer spanischsprachigen Webseite, unter dem Titel "Unidos por Venezuela" über die Folgen der Erdbeben, die Anstrengungen vor Ort und mögliche Hilfe: regnumchristi.co/unidos-por-venezuela.
- Die Missionsärztlichen Schwestern sind mit vier Schwestern in Caracas vor Ort und helfen gemeinsam mit anderen Ordensleuten. Die Ordensgemeinschaft hat ein deutsches Spendenkonto eingerichtet. Alle Informationen finde sich hier auf https://missionsaerztliche-schwestern.org .
- Sowohl die Don Bosco Schwestern als auch die Salesianer Don Boscos sind in den vom Erdbeben besonders betroffenen Gemeinden des Bundesstaates La Guaira im Einsatz. Auch Gebäude der Ordensgemeinschaften selbst sind von dem Erdbeben betroffen. Informationen und den Spendenauruf der Don Bosco-Schwestern finden sich hier auf donboscoschwestern.net Alle Informationen zur Nothilfe und den Spendenmöglichkeiten des Männerordens der Salesianer Don Boscos finden sich hier auf donbosco.de.
- Die Salvatorianer sind seit vielen Jahrzehnten in Venezuela, unter anderem mit zahlreichen sozialen Projketen in den Armenvierteln und drei großen Schulen in Caracas, engagiert. Eine Übersicht zur Erdbebenhilfe der Salvatorianer mit Spendenkonto findet sich auf der Website der Missionsprokura Salvatorianer Weltweit.