Ordensgemeinschaften in Deutschland

Ordens-Orte der Hoffnung in den Bistümern Speyer und Würzburg

In einer losen Reise stellt orden.de zum Heiligen Jahr ordensgetragene Jubiläumskirchen in Deutschland vor

Das Heilige Jahr 2025 steht unter dem Leitwort "Pilger der Hoffnung" und ruft Gläubige weltweit zur spirituellen Erneuerung auf. Aus diesem Anlass wurden seitens der Bistümer in Deutschland besondere Kirchen als „Jubiläumskirchen benannt -– besondere Orte, an denen Hoffnung geschöpft werden kann.

Auch von Ordensfrauen oder –männern betreute Kirchen sind unter den Jubiläumskirchen. Dieser Artikel stellt geistliche Ordens-Orte in den Bistümern Speyer und Würzburg vor, die als Jubiläumskirchen benannt worden sind.  Auch die Ordensleute verstehend sich als „Pilger der Hoffnung“. Ihre Kirchen laden zu vielfältigen spirituellen Angeboten ein.

Heilig-Kreuz-Kapelle und Wallfahrtskirche zur Schmerzhaften Muttergottes

Im Bistum Speyer wurde die von den Franziskaner-Minoriten der Krakauer Provinz e.V. getragene Heilig-Kreuz-Kapelle in Blieskastel zum Ort der Hoffnung ernannt.

Für sie gilt das Kreuz als Zeichen der Hoffnung. Papst Franziskus betonte das Kreuz in seinem Schreiben zur Eröffnung des Heiligen Jahres 2025. Auch in der Wallfahrtskirche und der Heilig-Kreuz-Kapelle spielt das Kreuz eine zentrale Rolle. In der Kapelle ist das siegreiche Kreuz Christi im Mittelfeld der Decke sichtbar. Die Verehrung der Heilig-Kreuz-Reliquie bei Gottesdiensten und Andachten im Kloster Blieskastel gilt als ein Höhepunkt im Heiligen Jahr. Im Jahresprogramm beschreiben die Brüder das Kreuz als "ein Anker der Hoffnung".
Das Heilige Jahr 2025 wird von den Franziskaner-Minoriten durch besonderen Kunstwerke und Gebetsorte zu einem tiefen spirituellen Erlebnis gemacht. In Ihrem Jahresprogramm haben sie auf die Ablassmöglichkeiten aufmerksam gemacht. Sie haben auch vielfältige Angebote ausgearbeitet und laden alle Pilger dazu ein, daran teilzunehmen.  

Weitere Informationen auf der Internetseite der Minoriten.


Wallfahrtskirche auf dem Kreuzberg

Im Bistum Würzburg wurde unter anderem das Kloster der Franziskaner auf dem Kreuzberg in der Rhön ausgesucht, um als Ort der Hoffnung zu fungieren. Das Kloster Kreuzberg besteht seit dem 17. Jahrhundert auf dem „Heiligen Berg der Franken“. Seitdem leben durchgehend Franziskaner auf dem Kreuzberg, selbst während der Säkularisation wurde das Kloster nicht geschlossen. Jährlich kommen hier an die 60 Fußwallfahrten an, daneben noch Einzelpilgernde und viele Touristen.Fünf Franziskaner leben aktuell in dem Kloster, die sich um die Wallfahrtskirche zum Hl. Kreuz kümmern. Der Ort ist ebenfalls bekannt für die Klosterbrauerei, Gastwirtschaft und das dortige Hotel/Pension für die Wallfahrer sowie Touristen.

Täglich feiern dei Franziskaner um 9 Uhr eine Eucharistiefeier, sonntags zusätzlich um 11 Uhr. Sie laden weiterhin zu eucharistischer Anbetungen am Herz-Jesu-Freitag, nach der Eucharistiefeier und am Sonntag von 14:30 bis 15:30 sowie zu täglichem Beichtangebot. Im Mai werden Maiandachten gefeiert. In einer Hoffnugnsbox könne  Pilgerinnen und Pilger ihre Gedanken einwerfen, die während des Hl. Jahres jeweils am Freitag in der Eucharistiefeier aufgegriffen werden. In der Wallfahrtszeit von Mai bis Oktober bieten die Franziskaner einmal im Monat einen Pilger-Oasen-Tag an.

Weitere Informationen befinden sich auf der Website des Klosters Kreuzberg


Franziskanerminoritenkloster Würzburg

Im Barmherzigkeitsjahr 2016 gab es in der Klosterkiche (St. Valentinuskapelle) des Franziskanerminoritenkloster in Würzburg die Pforte der Barmherzigkeit. An diese Erfahrung wollte Bischof Dr. Franz Jung anknüpfen, als man das Kloster (ausdrücklich ist die Rede vom Franziskanerkloster und nicht von der Franziskanerkirche) zum Ort der Hoffnung im Bistum Würzburg ernannt hat, an dem man den Jubiläumsablass 2025 gewinnen kann.

Das Kloster zeichnet sich durch das beständige tägliche Beichtangebot sowie die täglich mehrmals stattfindenden Gottesdienste aus. Für das Hl. Jahr sind zudem Gottesdienste mit besonderen Gästen geplant. Zusätzlich wollen die Franziskaner das Jahr der Hoffnung mit dem franziskanischen 800 Jahre Jubiläum des Sonnengesangs verbinden. Weitere Informationen dazu finden sich auf der Homepage des Klosters.


Ein Jahr der Hoffnung

Alle diese von Ordensgemeinschaften getragenen Geistlichen Orte und Kirchen bieten im Heiligen Jahr 2025 besondere Gelegenheiten zur geistlichen Erneuerung. Die Ordensleute schaffen an diesen Orten "geistliche Oasen“. Pilgerinnen und Pilger sind eingeladen, diese Orte zu besuchen und in der Gemeinschaft des Glaubens neue Hoffnung zu schöpfen.