Ordensgemeinschaften in Deutschland

Schweiz: neue Konferenz der Institute des geweihten Lebens und der Gesellschaften des apostolischen Lebens gegründet

KOVOS bislang Dachverband mehrerer verschiedener Ordensvereinigungen - Erster Vorstand der neuen Konferenz gewählt - Gastredner DOK-Vorsitzender Br. Andreas Murk OFMConv. zeichnet Entwicklung in Deutschland nach

In Freiburg in der Schweiz ist am 15. September die neue KOVOS gegründet worden - die Konferenz der Institute des geweihten Lebens und der Gesellschaften des apostolischen Lebens in der Schweiz. In ihr können künftig alle Ordensgemeinschaften, Frauen wie Männer, direkt in einer gemeinsamen Konferenz organisiert sein. 

Bislang war die KOVOS ein Dachverband der Vereinigungen des kontemplativen Lebens der Frauen in der West- und Deutschschweiz (UCSR und VOKOS), des apostolischen Lebens in der Westschweiz (USMSR) sowie der Vereinigung der Ordensmänner (VOS'USM). Die neue KOVOS übernimmt deren bisherige Aufgaben. Sie versteht sich als Sprachrohr und Koordinationsstelle des Ordenslebens in der Schweiz.

Die Delegierten wählten den ersten Vorstand der neuen Konferenz: den Pallottiner P. Andy Givel, Franziskanerbruder Christoph-Maria Hörtner, Sr. Scholastica Oppliger, Oberin einer Gemeinschaft von Franziskanerinnen Konventualen, Sr. Claire-Isabelle Siegrist aus der Gemeinschaft der Sœurs de Saint-Maurice sowie P. Jean-Pierre Voutaz, Probst der Chorherren-Kongregation vom Großen Sankt Bernhard.

Gastredner der Tagung war DOK-Vorsitzender Br. Andreas Murk OFMConv. In seinem Vortrag erinnerte er "mit Witz und Weitblick" (cath.ch) an die Entwicklung in Deutschland: "Von den ersten Konferenzen ab 1927 bis zur Vereinigung 2006. Sein Fazit: Nicht alles sei gelungen, doch das gemeinsame Auftreten sei unverzichtbar - gerade heute, da die Zahl der Ordensleute sinke."