Tag des offenen Denkmals 2026: Teilnehmende Klöster
Ausgewählte Klöster
Die folgenden Beispiele geben einen Einblick in die Vielfalt des Programms und stellen nur eine Auswahl der teilnehmenden Klöster dar.
Das Kloster Triefenstein in Unterfranken wurde 1102 gegründet und dient heute als Hauptsitz der evangelischen Kommunität der Christusträger-Bruderschaft. Die barocke Anlage entstand in den Jahren 1694 bis 1715 und öffnet am 13. September von 10 bis 19 Uhr ihre Türen. Auf dem Programm stehen unter anderem eine Kirchenführung um 10.30 Uhr, ein Klostergottesdienst um 14 Uhr und ein Abendgebet um 18 Uhr.
Nähere Informationen dazu finden Sie hier.
Auch das Kloster Oberzell in Zell am Main am Stadtrand von Würzburg lädt Besucher ein. Die dort gelegene Anlage blickt auf rund 900 Jahre Geschichte zurück. 1128 entstand hier das erste Prämonstratenserkloster Süddeutschlands, seit 1855 ist das Kloster Sitz der Oberzeller Franziskanerinnen. Eine Führung um 15 Uhr gibt Einblicke in die Geschichte und Spiritualität der Gemeinschaft und führt auch in die Klosterkirche sowie das Treppenhaus nach Plänen von Balthasar Neumann.
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Kloster Kirchberg bei Sulz am Neckar öffnet am 13. September von 9 bis 18 Uhr. Die Geschichte der Anlage reicht bis ins 13. Jahrhundert zurück. Nach ihrer Nutzung als Dominikanerinnenkloster und Wallfahrtsort wurde die Anlage später unter anderem als Ackerbauschule genutzt. Heute leben dort evangelische (Berneuchener) Gemeinschaften. Zum Programm gehören ein Gottesdienst um 9 Uhr, ein Mittagsgebet auf der Nonnenempore um 12 Uhr und die Vesper um 18 Uhr.
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Auch Kloster Mariensee bei Neustadt am Rübenberge öffnet an diesem Tag von 14 – 18 Uhr seine Türen. Das 1214 gegründete Kloster wurde nach seiner Zerstörung im Dreißigjährigen Krieg als barocke Vierflügelanlage neu errichtet. Heute beherbergt es unter anderem ein Museum zur Geschichte norddeutscher Frauenklöster und eine Kunstsammlung. Bis heute lebt auch ein evangelischer Frauenkonvent im Kloster Mariensee. Auf dem Programm stehen Führungen, Ausstellungen und ein Kinder-Workshop. In der Klosterkirche findet um 16 Uhr ein Konzert zum 250. Todesjahr des Dichters L. C. Hölty statt. Nähere Informationen dazu finden Sie hier.
Kloster Ensdorf in der Oberpfalz bietet einen seltenen Blick hinter die Klostermauern. Die Pfarrkirche St. Jakobus entstand ab 1694 als prächtiger Barockbau. An ihrer Ausstattung waren unter anderem Cosmas Damian und Hans Georg Asam beteiligt. Das ehemalige Benediktinerkloster wird seit 1920 von den Salesianern Don Boscos genutzt. Eine Führung am 13. September um 14 Uhr führt durch Konventbau, Kreuzgänge, Hauskapelle und historische Sakristei. Nähere Informationen dazu finden Sie hier.
Das Franziskanerkloster Kreuzberg in Bischofsheim in der Rhön ist am 13. September von 13 bis 17 Uhr geöffnet. Die barocke Anlage entstand Ende des 17. Jahrhunderts und umfasst unter anderem die katholische Franziskanerklosterkirche Kreuzerhebung und den sogenannten Fürstenbau. Zum Denkmaltag werden Führungen durch die im Bau befindliche neue Brauerei angeboten. Nähere Informationen dazu finden Sie hier.
Auch die Pfarr- und Klosterkirche Speinshart in der Oberpfalz zählt zu den sehenswerten Zielen. Sie gehört mit ihren reichen Stuckaturen zu den bedeutendsten Kirchenbauten Süddeutschlands. Das Programm am 13. September widmet sich dem Prämonstratenserorden und seiner jahrhundertealten Vernetzung. Eine Ausstellung und ein geführter Rundgang zeigen, wie sich der Orden von seinem Ursprung in Nordfrankreich über Hunderte von Abteien ausbreitete und welche Rolle Speinshart dabei spielte. Kaffee und Kuchen im historischen Klosterhof ergänzen das Programm. Nähere Informationen dazu finden Sie hier.
Fazit
Der 13. September lädt dazu ein, sich auf Entdeckungstour zu begeben und die Vielfalt sakraler Denkmale in Deutschland vor Ort zu erleben. Weitere Informationen zu den teilnehmenden Kloster- und Kirchendenkmälern sowie zum vollständigen Programm finden Sie auf der Website zum Tag des offenen Denkmals.