Gebetskette für verfolgte und bedrängte Christen

Dominikanerinnen besichtigen ein zerstörtes Kloster in der Ninive-Ebene, Irak (Foto: KIRCHE IN NOT).

In einer Gebetskette  vom Tag Mariä Heimsuchung (2. Juli 2017) bis zum Gedenktag des heiligen Märtyrers Stephanus (26. Dezember 2017) beten deutsche Ordensgemeinschaften in besonderer Weise für die verfolgten und bedrängten Christen rund um den Erdball. Damit folgen sie einem Aufruf des Heiligen Vaters.


Zum Gebet für verfolgte Christen hat Papst Franziskus im März 2017 aufgerufen. Im "Video vom Papst", dass das "Weltweite Gebetsnetzwerk des Papstes" herausgibt, sagt Papst Franziskus:

 "Wie viele Menschen werden aufgrund ihres Glaubens verfolgt! Sie werden gezwungen, ihr Zuhause, ihre Kirche, ihr Land und alles, was ihnen teuer und lieb ist, zu verlassen. Sie werden verfolgt und hingerichtet, weil sie Christen sind. Ihre Verfolger machen keinen Unterschied, welcher Konfession sie angehören. Ich möchte Ihnen eine Frage stellen: Wie viele von Ihnen betet für verfolgte Christen? Lassen Sie sich dazu ermutigen, es mit mir zu tun: Damit unsere Brüder und Schwestern die Hilfen aller Kirchen und Gemeinschaften erfahren, durch Gebet und materielle Hilfe!" 

Die Deutsche Bischofskonferenz hat eine eigene Seite zum Thema Solidarität mit verfolgten und bedrängten Christen in unserer Zeit aufgebaut. Dort finden sich neben aktuellen Informationen auch Gebete und Arbeitshilfen für diejenigen, die sich an der Gebetskette beteiligen oder sich dem Gebet privat anschließen möchten.