03.04.2014

Tag der offenen Klöster am 10. Mai 2014: Bereits über 300 Klöster wollen teilnehmen

KÖLN Bei einer Pressekonferenz am 3. April 2014 im Kölner Minoritenkloster haben der Vorsitzende der DOK, Abt Hermann-Josef Kugler O.Praem., sowie Schwester Kerstin-Marie Berretz OP vom Organisationsteam über den Stand der Planungen zum ersten bundesweiten Tag der offenen Klöster am 10. Mai 2014 berichtet. Bis heute planten deutschlandweit über 300 Klöster eine Beteiligung an der Aktion.

Abt Hermann-Josef erläuterte die Intention der Veranstaltung: „Wir stellen als Ordensleute zunehmend fest, dass wir mit unserer Lebensform aus der gesellschaftlichen Wahrnehmung verschwinden. So wollen wir am Tag der offenen Klöster einladen, unser Leben kennen zu lernen und sich selber ein Bild zu machen, wie ‚Leben im Kloster‘ im 21. Jahrhundert aussieht.“

„Es gibt nicht mehr viele Menschen, die ‚eine Tante im Kloster‘ haben oder auf anderem Weg mit Ordensleuten in Berührung kommen“ sagte Schwester Kerstin–Marie. „Das möchten wir an diesem Tag ermöglichen. Wir möchten einfach zeigen, wie schön unser Leben ist“. Sie ist froh, dass die Initiative der Arbeitsgemeinschaft Berufungspastoral, deren Vorsitzende sie ist, großen Anklang bei den Ordensgemeinschaften gefunden hat.

Schwester Kerstin–Marie erläuterte, dass jedes Kloster für sich entscheide welche Bereiche der Klöster zugänglich sein werden. Die sogenannte „Klausur“ sei etwa ein geschützter Raum – so etwas wie die „Privatsphäre“ der Ordensfrauen und -männer. Mancherorts werde diese im Rahmen von Führungen zugänglich sein. In anderen Häusern seien es vielleicht die Kirche oder die Handwerksbetriebe des Klosters, die Besucher kennenlernen könnten.

Ab dem 4.April werden auf Facebook Bilder veröffentlicht, die erste Einblicke in die teilnehmenden Klöster geben. Parallel dazu startet bei Youtube ein Kurzvideo, in dem Ordensleute selber Lust auf den Tag der offenen Klöster machen.