Ordensgemeinschaften in Deutschland

Deutsche Ordensobernkonferenz wählt neuen Vorstand

Bruder Andreas Murk OFMConv im Amt des Vorsitzenden der DOK bestätigt – neue stellvertretende Vorsitzende ist Schwester Katharina Hemmers OP.

Vallendar. Am Dienstag, 5. Mai, hat die Mitgliederversammlung der Deutschen Ordensobernkonferenz (DOK) turnusgemäß einen neuen Vorstand gewählt. Zum Vorsitzenden wurde Br. Andreas Murk OFM Conv., Provinzialminister der Franziskaner-Minoriten Provinz St. Elisabeth wiedergewählt. Br. Andreas wurde 1983 in Dettelbach bei Würzburg geboren. Er trat 2003 in die Ordensgemeinschaft ein, studierte Theologie in Würzburg und Washington, und wurde 2010 zum Priester geweiht. Er leitet die Provinz St. Elisabeth seiner Ordensgemeinschaft seit dem Jahr 2019. Erstmals wurde er 2022 zum DOK-Vorsitzenden gewählt.

Zur stellvertretenden Vorsitzenden wählte die Versammlung die Generalpriorin der Dominikanerinnen von Bethanien, Schwester Katharina Hemmers OP. Die Sozialarbeiterin und Supervisorin war 17 Jahre lang Kinderdorfmutter. Seit neun Jahren leitet sie ihre Ordensgemeinschaft. Sr. Katharina war bereits in den vergangenen vier Jahren Mitglied des erweiterten DOK-Vorstands.

Br. Andreas und Sr. Katharina bilden mit zwei weiteren Ordensleuten den geschäftsführenden Vorstand der DOK: Sr. Susanne Bader, Provinzleiterin der Gemeinschaft der Kreuzschwestern – Kloster Hegne – und P. Dr. Stefan Tertünte SCJ, Provinzoberer der Herz-Jesu-Priester, der bereits Mitglied des letzten Vorstands war.

In den erweiterten Vorstand wurden folgende Ordensfrauen und -männer neu gewählt: Sr. Francesca Hannen OP, Niederlassungspriorin und Vikarin der Kongregation der Missions-Dominikanerinnen von Schlehdorf, Sr. Johanna Maria Höldrich OSF, Oberin der Franziskanerinnen des Crescentiaklosters, P. Dr. Peter Claver Narh SVD, Provinzial der Steyler Missionare in Deutschland sowie Br. Konrad Schneermann CAN, Leiter der Brüdergemeinschaft der Canisianer.