Ordensgemeinschaften in Deutschland

Seligsprechung von Märtyrerinnen aus dem zweiten Weltkrieg

Papst Franziskus hat den Weg für die Seligsprechung mehrerer Ordensleute geebnet.

Sr. Paschalis Jahn aus der Kongregation der Schwestern der heiligen Elisabeth (Graue Schwestern) wird zusammen mit neun Mitschwestern in Polen seliggesprochen. Geboren in Neisse, lebte sie viele Jahre in Herne, bis sie 1927 an ihren Geburtsort im heutigen Polen zurückkehrte und sich dort den Grauen Schwestern anschloss. Nachdem sie aus dem Kloster in Neisse in die heutige Tschechische Republik fliehen musste, wurde sie 1945 von einem russischen Soldaten erschossen. 2011 leitete das Erzbistum Breslau/Wroclaw ein Seligsprechungsverfahren ein. Aufgrund ihres Martyriums autorisierte Papst Franziskus am 19. Juni 2021 die Seligsprechung von Sr. Paschalis und neun ihrer Mitschwestern.

Auch Jesuitenpater Philipp Jeningen soll zur Ehre der Altäre erhoben werden. 1642 geboren trat Philipp Jeningen 1663 in den Jesuitenorden ein und wurde als Pilgerseelsorger nach Ellwangen entsandt, wo er eine neue Wallfahrtskirche errichtete. Mit seinem überzeugenden Lebensstil und seinem Vorbild an Nächstenliebe hatte er weit über Ellwangen hinaus in den Bistümern Augsburg, Eichstätt und Würzburg großen Erfolg als Volksmissionar. Schon 1945 wurde ein Seligsprechungsprozess eingeleitet. Nachdem Papst Franziskus nun die medizinisch nicht erklärbare Genesung eines Mannes aus Stuttgart nach einem Fürbittengebet zu P. Jeningen als Wunder anerkannt hat, steht einer Seligsprechung nichts mehr im Weg.

Zur Hompage der Elisabethschwestern und des Jesuitenordens

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