Projektförderung

Deutsche Missionskräfte, die bei der DOK gemeldet sind, können für Kleinprojekte im sozialen, sozio-kulturellen und sozio-ökonomischen Bereich einen Zuschuss bei der DOK beantragen (z.B. Ausstattung von Lehrwerkstätten, Einrichtungen zur Krankenbetreuung, Projekte im Bildungs- und Gesundheitsbereich; Materialien für Jugendarbeit und Erwachsenenbildung oder für Fortbildungsmaßnahmen; etc.). Projekte im rein kirchlichen, pastoralen oder ordensinternen Bereich oder für private Zwecke können nicht gefördert werden.

Gefördert wird die Anschaffung von Gebrauchgütern (z.B. Geräten, Maschinen, Werkzeugen, Fahrzeuge, Mobiliar etc.), nicht aber von Verbrauchsgütern (z.B. Lebensmitteln, Medikamenten, Treibstoff, Energie etc.). Nicht bezuschusst werden Bau- und Renovierungsmaßnahmen, ebenso keine Transportkosten, Zölle, Arbeitslöhne, Unterhalts-, Personal- und Reisekosten.

Anträge sind beim Generalsekretariat der DOK (Wittelsbacherring 9, 53115 Bonn) zu stellen. Die Mittelbewilligung erfolgt durch den Verteilerausschuss der DOK. Da die Zahl der Anträge größer ist als die Summe der verfügbaren Mittel, müssen Prioritäten bei der Auswahl von förderfähigen Projekten getroffen werden. Es besteht kein Anspruch auf Förderung durch die DOK.

Die DOK verfügt nicht über eigene Fördermittel, sondern erhält Mittel zur Förderung kultureller und bildungspolitischer Projekte deutscher Missionskräfte vom Auswärtigen Amt und für Projekte im sozialen und sozio-ökonomischen Bereich von MISEREOR. Zuschüsse werden je nach verfügbaren Mitteln und der Anzahl vorliegender Anträge sowie je nach Gesamtkosten des Projekts und der Eigenleistung des Antragstellers in der Regel bis zu 6.000,- € bewilligt, in Ausnahmefällen auch darüber.

Voraussetzungen: Frühere Projekte eines Antragstellers müssen ordnungsgemäß abgerechnet worden sein; ausreichende Antragsbegründung mit Gesamtkosten und Finanzierungsplan; Befürwortung des Projektantrages durch den Ortsbischof bzw. Missionsoberen und (bei Ordensleuten) der deutschen Missionsprokur oder des Höheren Oberen in Deutschland. Bereits realisierte Projekte können nicht nachträglich bezuschusst werden. Pro Jahr kann nur ein Antrag je Antragssteller bewilligt werden.

Die gewährten Beihilfen werden in der Regel auf Konten der deutschen Missionsprokuren im Inland überwiesen. Von dort erfolgt die Weiterleitung zum Antragsteller. Die Mittelverwendung muß der DOK gegenüber bis spätestens 30.4. des Folgejahres durch Vorlage quittierter Originalrechnungen nachgewiesen werden.

Weitere Informationen s. Infoblatt "Förderbedingungen für Kleinprojekte" sowie Infoblatt "Kulturelle Förderung durch das Auswärtige Amt".