Kolumne

  • 19.03.2017   |  von Sr. M. Siglinde Hilser

    Der heilige Josef

    Heute, bzw. in diesem Jahr durch den Sonntag verdrängt morgen, feiern wir das Fest des Heiligen Josef. Die Heilige Schrift lässt uns nur durch kleine Ritzen in sein Leben schauen. Er redet nicht viel, er handelt. Welche Botschaft gibt er uns wohl mit auf den Weg? Sein ganzes Leben richtete sich nach der Vaterunser-Bitte aus: Vater, dein Wille geschehe, wie im Himmel, so auf Erden! Nicht mein Wille, nicht mein Eigenwille oder der Wille der politischen Führer. Die Schrift berichtet von der großen Sorge des Heiligen, wie man über Maria reden wird, wenn es bekannt wird ... Im Stillen will er sie verlassen. Doch dann der Hinweis des Engels: „Fürchte dich nicht, Maria, deine Braut, zu dir zu nehmen!“ Und wie war seine Antwort? „Es geschah!“ „Dein Wille geschehe!“ Auch auf der Flucht hören wir von seiner Reaktion: Er hörte, stand auf und war bereit zu gehen. Josef, der große Hörende, Horchende und Gehorchende.

    Wie viele Zeugen dieser Einstellung könnten wir anfügen!

    „Von der Heiligen Elisabeth wird erzählt, sie hätte mit großer Inbrunst an ihrem Gemahl gehangen. Da kommt plötzlich die Nachricht: Gottes Wille hat ihn hinüber geholt in die Ewigkeit. Was erwidert sie? ‚So sehr ich auch an ihm hänge, und wenn es ein kleines Härchen wäre, mit dem ich ihn wieder zum Leben wecken könnte, das täte ich nicht, denn ich kenne nur noch eine einzige Leidenschaft: Dein Wille geschehe, wie im Himmel, so auf Erden!‘“ (Josef Kentenich, 10.3.1963)

    Heiliger Josef, vermittle mir die Gnade deiner gehorsamen Haltung, besonders wenn es schwer wird, wenn ich nicht glauben kann, dass das und das Gottes Wille sein kann. Schenke mir dein konsequentes Handeln, wenn ich müde bin, wenn ich keine Kraft mehr habe. Gib allen unseren Gemeinschaften dein hörendes Herz, damit wir Zeugnis geben können von Gottes guten Plänen. Schenke der ganzen weltweiten Kirche deinen Gehorsam den leisesten Wünschen Gottes gegenüber! Amen!

  • Kolumnen der Vorwochen
  • MAR
    12
    von Pater Dieter Lankes O. Carm.

    Dem Wechsel der Zeit unterworfen

    Vom 6. – 19. Februar 2017 reiste ich auf die Philippinen, um dort einige Klöster sowohl der Brüder als auch der Schwestern unseres Ordens zu besuchen. Mehr

  • MAR
    05
    von Sr. M. Andrea Walterbach

    Kreuz-Zeichen

    Vor wenigen Tagen begann die Österliche Bußzeit mit einem eindrucksvollen Zeichen. Mehr

  • MAR
    01
    von Sr. Ruth Maria Stamborski, MSsR

    Darf's etwas mehr sein?

    In diesen Tagen fiel mir die Kolumne einer Schriftstellerin in die Hand, die der Frage nachging – was hat es auf sich, mit der Sehnsucht des Menschen, die immer wieder mal auftaucht - eine ganz andere, ein ganz anderer zu sein? Mehr

  • FEB
    26
    von Sr. Veronica Krienen OSB

    Das Zauberwort

    Wann haben Sie zuletzt unter dem Sternenhimmel, im Sonnenuntergang, auf einem Berggipfel, in einer großartigen Kathedrale, in einem Gottesdienst gestanden und in der Tiefe berührt gewusst: Mehr

  • FEB
    19
    von Sr. Katharina Ganz

    Menschen auf Augenhöhe begegnen

    Der Auftrag der Oberzeller Franziskanerinnen ist es, die Menschen in den Blick zu nehmen, nicht für eine kurze Weile, sondern für ein ganzes Leben. Mehr

  • FEB
    12
    von Sr. Angela Cöppicus SDS

    Ich suchte und suchte...

    Oft haben andere Erwartungen an uns, die wir so nicht erfüllen wollen oder können. Mehr

  • FEB
    05
    von Sr. Simone Weber ADJC

    Profanierung einer Kapelle

    Die Profanierung ihrer Kapelle in Frankfurt macht Sr. Simone Weber nachdenklich. Mehr

  • JAN
    29
    von Sr. M. Michaela Bertsch

    Unser Kloster ist die Welt

    150 Jahre voller Freude, Liebe und Dankbarkeit Mehr

  • JAN
    22
    von Sr. M. Dominika Kinder

    Gott glaubt an dich

    Nicht jeder glaubt an Gott, aber Gott glaubt an alle. Mehr