Ordensgemeinschaften in Deutschland

Statistische Daten Männerorden

3.496 Ordensmänner in der DOK mit Profess

  • 48 % sind jünger als 65 Jahre
  • 52 % sind älter als 65 Jahre
  • in 390 klösterlichen Niederlassungen
  • von 50 verschiedenen Orden/Kongregationen
  • mit 96 selbständigen Provinzen, Abteien, selbständigen Prioraten
  • 2.561 Ordensmitglieder mit Priesterweihe
  • 22 Ordensmitglieder mit Diakonenweihe (Ständige Diakone)
  • 65 Ordensmitglieder im Theologiestudium (Klerikerstudenten/Scholastiker)
  • 680 übrige Ordensmitglieder (nicht ordiniert)

Weitere 642 deutsche Ordensleute sind im Ausland tätig. Außerdem gab es am 31.12.2020 insgesamt 30 Novizen. Im Jahr 2020 wurden in Deutschland 11 Ordensmänner zu Priestern geweiht.

Unter den einzelnen Ordensgemeinschaften stehen die Benediktiner an erster Stelle: In 30 Niederlassungen von 26 rechtlich selbständigen Abteien und Prioraten leben 551 Mitglieder (Vorjahr: 576) als Patres, Mönche und Brüder nach der Regel des hl. Benedikt.

Zweitstärkste Gruppe ist die franziskanische Familie mit 482 Mitgliedern in 69 Niederlassungen der Franziskaner (263), Minoriten (110) und Kapuziner (102) sowie einem Kommissariat der Franziskaner des Regulierten Dritten Ordens (7).

Zahlenmäßig stärkste Ordensgemeinschaften in der Bundesrepublik Deutschland sind nach den Benediktinern und Franziskanern die Jesuiten (270), die Steyler Missionare (219), die Salesianer Don Boscos (203) und die Pallottiner (184).

Die Gesamtzahl der Ordensmitglieder mit Profess sank im Vergleich zum Vorjahr im Jahr 2020 von 3.568 auf 3.496. Die Zahl der Novizen beträgt im Jahr 2020 33 (Vorjahr: 26).

Stand: 31.12.2020