Kolumne

  • 15.09.2019   |  von von Sr. Gratia Adler OSCO

    Mit anderen Augen

    Rosen erfreuen die Menschen in unseren Breitengraden monatelang. Auch im September blühen manche noch. Die Rose ist eine der symbolträchtigsten Blumen, steht sie doch per se für die Liebe. Maria, der Mutter Gottes, wird diese Blume ebenfalls zugeordnet. In der lauretanischen Litanei wird sie angesprochen mit „Du geheimnisvolle Rose“. In unserem Klostergarten habe ich diese obige Rose aufgenommen und erst beim Betrachten des Fotos entdeckt, wie wunderbar und unsymmetrisch sie sich entfaltet, wie das Spiel der Farben so vollkommen harmoniert. Eine Menge Bewegung und Dreidimensionalität existiert in diesem einfachen und eigentlich toten Bild. Man könnte meinen, so wird Licht geboren: wie in einem zarten Fächer voll Duft und Schönheit. Nicht nur im oft hektischen Leben, in Arbeit, Familie, digitalen Welten geht uns der Sinn für das Wesentliche leicht verloren, sondern auch im Kloster kann das geschehen.

    Deshalb ist es erholsam, immer wieder einmal inne zu halten, in einer Betrachtung zu versinken und dann ein kurzes Dank- oder Stoßgebet zu verrichten. Und schon sieht man die Welt wieder mit anderen Augen.

  • Kolumnen der Vorwochen
  • SEP
    08
    von Sr. Diethilde Bövingloh

    Maria 1.0 – 2.0 – 3.0

    Maria, die Mutter Jesu, prägt unser Christsein in besonderem Maße. Der Zugang zu ihr hat sich im Laufe der 2000-jährigen Geschichte öfter gewandelt, geblieben ist aber der Kern. Mehr

  • SEP
    01
    von Sr. Katharina Hemmers OP

    Zeuginnen der befreienden Vergebung

    Jean Joseph Lataste setzte seine Lebenskraft ein, um eine Gemeinschaft zu gründen, in der Geschiedene und Prostituierte, Studentinnen und Karrierefrauen gemeinsam ihre Berufung leben können. Mehr

  • AUG
    25
    von Sr. Klara-Maria Breher SDS

    Achtsam wachsen – wirksam handeln

    Ich liebe es, durch die Weinberge zu wandern. Jede Jahreszeit hat ihre besondere Ausprägung, stets ist an den Weinstöcken irgendetwas zu tun... Mehr

  • AUG
    18
    von Br. Marinus Parzinger OFM Cap.

    Mariae Himmelfahrt: Motivation, Verantwortung zu übernehmen

    Vor wenigen Wochen war ich ein paar Tage im Krankenhaus wegen eines kleinen operativen Eingriffs. Es waren nur ein paar Tage, aber schon genug, um aus dem Rhythmus zu kommen, weil ich zum Nichtstun gezwungen war... Mehr

  • AUG
    04
    von Br. Bernhardin Seither OFM Conv.

    Br. Michal und Br. Zbigniew: Martyrer des Terrorismus

    Die Minoriten Br. Michal und Br. Zbigniew wurden Anfang der 90er Jahre in Peru ermordet. Für P. Bernhardin Seither sind sie Fürsprecher im Gebet um Frieden und Schutz vor Terrorismus. Mehr

  • JUL
    28
    von P. Heinz Lau SCJ

    „Dein Reich komme!“

    Wenn ich still werde, betrachte, bete, dann erhoffe ich, dass ich Tag für Tag mitarbeiten darf am Reich Gottes, mit den Gaben und Fähigkeiten, die Gott mir gegeben hat, so dass dieses Reich auch kommt, geschieht. Mehr

  • JUL
    21
    von Sr. Hildegard Schreier

    "Was ihr für einen dieser Geringsten nicht getan habt..."

    Sind wir im „christlichen Abendland“ wirklich nicht in der Lage, politische Lösungen zu finden, die diesen Personen und unserer Überzeugung von der Würde aller Menschen gerecht werden? Ich denke an Jesus, von dem das Wort überliefert ist: „Was ihr für eine/n dieser Geringsten nicht getan habt, das habt ihr mir nicht getan“ (Mt 25,45). Mehr

  • JUL
    14
    von P. Reinhard Gesing SDB

    Ruht ein wenig aus!

    Für mich ist die Ferienzeit eine von Gott geschenkte Zeit. Die Hl. Schrift bezeugt uns ja, dass der Schöpfergott sechs Tage wirkte, um die Welt zu erschaffen, und dass er am siebten Tag ausruhte und diesen Tag segnete. Mehr

  • JUL
    07
    von Sr. M. Sabine Adam CJ

    Kompliziert und schwierig?!

    Was meine ich, wenn ich Sr. X kompliziert nenne? Ich glaube, dass es eine gute Übung wäre, mal auf diese Worte und Wertungen zu verzichten und stattdessen zu beschreiben. Das dauert länger, aber die Schwestern, die Gemeinschaften und wir selber würden bunter dadurch. Mehr