Kolumne

  • 19.01.2020   |  von Abt Friedhelm Tissen OSB

    Wegweiser

    „Seht das Lamm Gottes“ (Joh 1,29.36). Gleich zweimal verweist der Täufer Johannes mit diesem Wort auf Jesus. Beeindruckend ist es, wie der Maler Matthias Grünewald auf dem berühmten Isenheimer Altar den Täufer unter das Kreuz gemalt hat: Mit überlangem Zeigefinger weist der Täufer auf den Gekreuzigten. Das ist unser aller Auftrag als Christen: Auf Jesus hinzuweisen. Leicht sind wir in der Gefahr, Menschen an uns zu binden: Durch Beredsamkeit, durch Geld, durch „unbedingt notwendige“ weitere Gespräche. Ich muss auf Jesus verweisen, Wegweiser soll und will ich sein. Menschen sollen nicht zu mir finden; ich soll sie weiter leiten, weiter verweisen auf den hin, der das Leben gibt. Johannes der Täufer bezeichnet sich als Zeuge: „Dieser ist Gottes Sohn“ (Joh 1,34). Zeugnis geben, Wegweiser sein, Jesus in die Mitte rücken. Er ist das Ziel, zu dem hin wir unterwegs sind.

    Foto: Wikimedia Commons

  • Kolumnen der Vorwochen
  • JAN
    12
    von Abt Johannes Schaber OSB

    Dialog mit Christus unter dem Kreuz

    In diesem Jahr versuche ich, mich bewusst von Christus anschauen zu lassen und mit ihm in einen „alten“ Dialog einzutreten. Mehr

  • JAN
    05
    von P. Johannes Siebner SJ

    Auf geht's!

    Es scheint, als ob wir an Weihnachten zurückschauen müssten. Dabei ist doch Weihnachten radikaler Neubeginn, radikale Neuschöpfung, Zukunft pur. Mehr

  • DEC
    29
    von Sr. Ruth Meili CCR

    Loslassen um Größeres zu empfangen

    Um diese innere Bewegung geht es immer. Das ist das Geheimnis des Reiches Gottes gestern, heute und in alle Ewigkeit. Mehr

  • DEC
    22
    von Sr. Franziska Graf OSB

    Beinahe weitergegangen

    Während ihres Noviziats schrieb Sr. Franziska dieses Gedicht, das sie uns heute, am vierten Advent, für unsere Kolumne zur Verfügung stellt. Mehr

  • DEC
    15
    von P. Ulrich Dobhan OCD

    Weihnachten des Johannes vom Kreuz

    Weihnachten ist für Johannes vom Kreuz das Fest der Vermählung der Menschheit mit der Gottheit. Das bedeutet, dass alles, was menschlich ist, von Gott aufgenommen ist und von daher auch in Gott verwandelt werden kann.. Mehr

  • DEC
    08
    von Sr. M. Katharina Mock

    Entschieden für das Leben

    Maria hat der Botschaft Gottes geglaubt, dass für Gott nichts unmöglich ist und damit ein uneingeschränktes „JA“ zum Leben gegeben. Mehr

  • DEC
    01
    von P. Karl Peinhopf MCCJ

    Die Hoffnung stirbt zuletzt

    Ich warte wirklich, dass die Zeit der Ankündigungen endlich zu Ende geht und jetzt einige, wenn auch kleine, Veränderungsschritte in der Kirche umgesetzt werden. Zuerst speziell im Amazonasraum, und dann in anderen kirchlichen Regionen weltweit. Mehr

  • NOV
    24
    von Sr. M. Roswitha Heinrich OSF

    November – nur ein trister Monat?

    Gerade der Monat November ist eine Zeit, uns mit der Haltung des Loslassens mehr zu beschäftigen, ja sie bewusst zu üben. Wir können hier von Jesus lernen. Mehr

  • NOV
    17
    von Sr. M. Beate Brandt CBMV

    Was Fenster mit der Liebe Gottes zu tun haben

    Gott zeigt seine Liebe in vielfältiger Weise. Es gibt nicht das „So und nicht anders“, sondern das „So und viele verschiedene Möglichkeiten“. Unsere Aufgabe ist es, sich zu öffnen für die Angebote Gottes, durch die wir seine Liebe zu uns erfahren können. Mehr