Kolumne

  • 29.03.2020   |  von P. Hubert Veeser SDS

    Ein schönes Wunder!

    Schon seit vielen Jahren bemühen sich die Salvatorianerinnen und Salvatorianer um die Seligsprechung Ihres Gründers Pater Franziskus Jordan.

    1848 geboren bewegten ihn die großen Herausforderungen seiner Zeit: Die soziale Frage, die Auseinandersetzungen im Rahmen des Kulturkampfes und die neuen Herausforderungen der  Weltmission. „Jesus Christus als Heiland der Welt durch Wort und Tat verkünden“ war für ihn  der Schlüssel, um diesen Herausforderungen zu begegnen. Priester und Laien, Männer und Frauen sollten dafür gemeinsam wirken. Die weltweiten salvatorianischen Gemeinschaften stehen in dieser Tradition.

    In den letzten Jahren gab es große Fortschritte in den Bemühungen, unseren Gründer als Seligen verehren zu dürfen. Schon 2010 wurde seine Heroizität festgestellt, das bedeutet, seine Biographie  wurde einer Seligsprechung für würdig erachtet.

    Was jetzt noch fehlte, war ein Wunder, das seine Heiligmäßigkeit unterstreichen sollte. Es gab schon Sorgen, wie denn ein solches Wunder nachgewiesen werden könnte. Manche murrten und meinten, dieses Fixieren auf ein übernatürliches Geschehen sei doch überholt. Ich muss gestehen, ich habe auch an dem Sinn dieser Praxis gezweifelt.

    Und dann…eine junge Frau in Brasilien erwartete ein Kind. Eine in USA ausgebildete Ärztin stellte in Ultraschallaufnahmen massive Missbildungen des Embryos fest und riet zu einer Abtreibung. Da junge Paar entschied sich dagegen. Sie gehören zu einer salvatorianischen Laiengemeinschaft. Gemeinsam beteten sie für Ihr Kind und baten um die Fürsprache unseres Gründers. Und das Mädchen kam völlig gesund zur Welt -  am 8. September, dem Todestag von Pater Franziskus Jordan. Dieses Geschehen ist mittlerweile von der römischen Kongregation nach eingehender Prüfung als Wunder anerkannt.

    Als ich vor einiger Zeit einem Kinderarzt davon erzählte meinte er: „Das ist eine großartige Geschichte. Ich erlebe fast täglich in meiner Praxis junge Paare, die in großer Not sind, weil sie in genau dem gleichen Dilemma stecken und nach Hilfen und Ermutigungen in diesen Situationen suchen.“ Seit diesem Gespräch erzähle ich gerne von dem Wunder, mit dem ich vorher so meine Schwierigkeiten hatte. Danke Pater Franziskus Jordan für diese schöne Wunder!  Wir hoffen und warten bis wir deine Seligsprechung feiern dürfen.

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